Cansu Özdemir zum militärischen Vorgehen in Aleppo

Cansu Özdemir, außenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum militärischen Vorgehen in Aleppo:

„Die syrische Armee hat die gesamte Stadt Aleppo unter ihre Kontrolle gebracht, dabei sind mindestens 24 Zivilist:innen getötet worden. Die Angriffe der syrischen Armee auf die kurdischen Stadtteile Aleppos Şêxmeqsûd und Eşrefiyê stellen schwere Menschenrechtsverletzungen und einen gravierenden Bruch des humanitären Völkerrechts dar. Besorgniserregend ist auch, dass drei Mitarbeitende des Kurdischen Roten Halbmonds entführt worden sind. Die Bundesregierung muss klar Stellung beziehen, unabhängige internationale Untersuchungen unterstützen und politischen Druck auf verantwortliche Akteur:innen und Unterstützerstaaten wie die Türkei ausüben. Wir als Linke unterstützen ausdrücklich den Aufruf der Frauenkoordination der Demokratischen Selbstverwaltung in Nord- und Ostsyrien (DAANES), unverzüglich unabhängige internationale Untersuchungen einzuleiten. Die Kämpfe in Aleppo und die Situation im Land zeigen auch, dass die Situation vor Ort ganz und gar nicht sicher ist. Es darf unter diesen Umständen keine Abschiebungen nach Syrien geben.“

PM Fraktion Die Linke im Bundestag

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