Ates Gürpinar, Obmann in der Enquete-Kommission zur Corona-Pandemie, zur Spiegel-Berichterstattung zum Prozess vor dem Landgericht München wegen Steuerhinterziehung von 12 Millionen Euro durch einen Maskenlieferanten des Bundes:
„Spahns Netzwerk aus Parteifreunden, dreisten Betrügern und Hintermännern hat erneut Kohle gescheffelt. Wie der Spiegel berichtet, schloss das Bundesministerium für Gesundheit unter Spahn einen millionenschweren Deal mit einer Firma ohne jede Erfahrung mit medizinischer Ausrüstung. Und mal wieder ‚zufällig‘ pflegte eben jener Akteur beste Kontakte in die Union, bis hin zu gemeinsamen Reisen mit Ministern. Wer in Krisensituationen skrupellos Gewinne macht und Steuern hinterzieht, der muss mit Konsequenzen rechnen. Es ist also höchste Zeit, dass ein Untersuchungsausschuss Spahns Maskenaffäre und dieses Geflecht aus korrupten Geschäften und Steuerhinterziehung auflöst und die politisch Verantwortlichen zur Rechenschaft zieht.“
PM Fraktion Die Linke im Bundestag