Ates Gürpinar zum Pharmadialog

Ates Gürpinar, Sprecher für Gesundheitsökonomie der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Einladung der Pharma- und Medizintechnikbranche ins Kanzleramt:

„Der Pharmadialog zeigt deutlich die Prioritäten im Kanzleramt: Während die Versicherten ab dem kommenden Jahr erneut mehr zahlen müssen, sind im Haushaltsplan für 2026 keine zusätzlichen Mittel für die Krankenversicherungen vorgesehen. Eine deutliche Erhöhung der Gelder plant die Regierung nämlich nur für die Ansiedlung und Sicherung der Pharmabranche in Deutschland ein. Wenn diese Bestrebungen dann aber nicht die gesamte Herstellungskette betreffen, bleibt es dennoch nur Symbolpolitik. Die Regierung wird nicht müde, die Ausgabenprobleme der GKV zu betonen und mehr Effizienz zu fordern. Warum fängt sie dann nicht bei der Pharmaindustrie an und nimmt diese endlich in die Verantwortung? Die Linke fordert Arzneimittelpreise, die sich strikt am tatsächlichen Nutzen orientieren. Wir brauchen eine Arzneimittelforschung und -produktion, die sich an den Bedarfen der Menschen statt am Profitstreben der Konzerne ausrichtet. Statt Geschenken an die Industrie brauchen wir eine Gesundheitspolitik für die Patientinnen und Patienten.“

PM Fraktion Die Linke im Bundestag

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