Matthias Gastel zur heutigen Sitzung zur Marschbahn auf Sylt

Matthias Gastel, Berichterstatter für Bahnpolitik der Grünen Bundestagsfraktion, zur heutigen Sitzung zur Marschbahn auf Sylt:

Das Treffen von Landesregierung und Bahn zeugt von Verzweiflung, weil auf der zuständigen Bundeseben keine Entscheidungen getroffen werden. Die entscheidenden Hausaufgaben für den verlässlichen und zügigen zweigleisigen Ausbau der Marschbahn können nur hier im Bundestag in Berlin erledigt werden. Bisher gibt es kein Geld vom Bund für die weiteren Planungen, die nach der parlamentarischen Befassung für die ABS Niebüll-Westerland anstehen würden. Es fehlen die nötigen Finanzmittel für Aus- und Neubau der Schiene im Etat von Herrn Schnieder. Das Land lässt sich von Berlin über den Tisch ziehen. Bitter ist, dass alle wissen, dass erst der zweigleisige Ausbau das dringend nötige stabilere und bessere Angebot im SPNV auf die Insel Sylt bringen wird. Statt schöne Frühlingsbilder für die Presse von Sylt braucht es endlich mehr politischen Druck für eine Finanzierungslösung im Bundestag. Besonders die anstehenden Haushaltsverhandlungen sind da entscheidend für den Marschbahnausbau. Ich erwarte insbesondere vom fraktionsübergreifenden Parlamentskreises Marschbahn sichtbare Impulse, um dieses Problem anzugehen.

PM Büro Matthias Gastel, MdB

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