Gerne weisen wir Sie auf das Autorinnenpapier „Mit 35 Milliarden Euro entschlossen aus der Krise: Ein Krisenaktionsplan für spürbare Entlastung und langfristige Resilienz“ von Katharina Dröge und Franziska Brantner hin, über das DER SPIEGEL heute online berichtet. Sie können das Papier ab sofort auf unserer Website abrufen.
Katharina Dröge: „Für uns ist klar: Krisenpolitik muss so ausgerichtet sein, dass sie uns für künftige Krisen besser aufstellt. Krisenmaßnahmen dürfen nicht bestehende Probleme verschärfen, sondern müssen Wirtschaft und Gesellschaft robuster aufstellen. Unsere Vorschläge sind gerechter, als das was die Regierung in der Krise tut – und gleichzeitig besser und seriöser gegenfinanziert. Merz und Klingbeil haben Familien in der Krise nicht im Blick. Kaum eine der Maßnahmen entlastet sie wirklich, stattdessen werden beispielsweise Alleinerziehenden ausgerechnet jetzt neue Belastungen aufgedrückt. Das ist grundfalsch. Familien müssen im Mittelpunkt der Politik stehen. Wir schlagen einen Aktionsplan für den Vermögensaufbau vor und wollen das erste Eigenheim für Familien von der Grunderwerbssteuer befreien.“
Franziska Brantner: „Wir brauchen beides: pragmatische Unterstützung für Menschen und Unternehmen in der Krise und eine Politik, die unsere Gesellschaft und Wirtschaft strukturell resilienter macht. Reformen sind dringend nötig. Aber sie werden nur gelingen, wenn sie gerecht sind und wenn sie als ausgewogenes Paket ehrlich diskutiert werden. Dazu gehört auch, dass sich Arbeit wieder lohnen muss – für alle, die jeden Tag ihren Beitrag leisten.“
PM Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag