Luigi Pantisano, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur Forderung einiger Verkehrsminister nach einem Preisstopp für das Deutschlandticket:
„Den Preis des Deutschlandtickets bei 63 Euro einzufrieren und das als Entlastung verkaufen zu wollen, ist ja wohl eine Frechheit. Währenddessen bringen weder die 12-Uhr-Regel noch der kommende Tankrabatt Erleichterung im Geldbeutel der Menschen. Die Mineralölkonzerne dürfen sich derweil aber über Extragewinne freuen und die Abzocke an der Tankstelle geht fröhlich weiter. Mehr als zwei Monate nach Beginn des Irankriegs herrscht in der Bundesregierung noch immer allgemeine Planlosigkeit. Dabei liegen sinnvolle Maßnahmen auf der Hand: 150 Euro Krisengeld für alle und eine Wiedereinführung des 9-Euro-Tickets. Für Schüler:innen, Azubis, Rentner:innen und Studierende muss es kostenfrei sein. Zur Finanzierung müssen abgeschöpfte Übergewinne genutzt werden. Für das 9-Euro-Ticket braucht es eine dauerhafte Erhöhung der Regionalisierungsmittel. Das wäre Politik im Interesse der arbeitenden Menschen, statt die Interessen der Konzerne weiter zu pampern.“
PM Fraktion Die Linke im Bundestag