Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur wachsenden Armutsgefährdung von Kindern:
„Die Kinderarmut in Deutschland steigt – mehr als jedes 7. Kind ist laut den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes armutsgefährdet. Trotz dieser alarmierenden Zahl und den damit verbundenen Schicksalen tut die Regierung absolut nichts dagegen. Auf der Hand liegende Maßnahmen, wie eine Kindergrundsicherung oder ein kostenfreies Mittagessen in Kitas und Schulen, spielen bei der Regierung Merz absolut keine Rolle. Auch auf der anderen Seite, also bei den Eltern, wird nicht angesetzt. Der Mindestlohn steigt nicht ausreichend und die Regierung tut nichts dafür, dass die Mieten immer größere Teile des Einkommens auffressen. Die Folgen für die Kinder sind erheblich. Arm sein bedeutet eine größere Anfälligkeit für Krankheiten, soziale Isolation und bereits im Kindesalter abgehängt zu werden. Wir brauchen ganz dringend eine 180-Grad-Wende in der Kinder- und Jugendpolitik.“
PM Fraktion Die Linke im Bundestag