Die Standorte Nauen und Bretten der BSH Hausgeräte GmbH, ehemals ein Gemeinschaftsunternehmen von Bosch und Siemens, in Brandenburg und Baden-Württemberg sollen bis spätestens 2028 schrittweise geschlossen werden. Davon sind 1.400 Beschäftigte direkt betroffen.
Im Rahmen eines Dialogs zwischen den Beschäftigten und den Abgeordneten Cem Ince, Sprecher für Gewerkschaftliche Kämpfe und Gute Arbeit in der Industrie, Ina Latendorf, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin, und Mandy Eißing, Sprecherin für Ostdeutschland, wird ein Alternativplan zur Rettung des Standorts Bretten vorgestellt. Die Fraktion bringt am selben Tag Anträge zur Ausweitung von Mitbestimmungsrechten von Betriebsräten in den Bundestag ein. Die Betriebsräte begleiten den Tagesordnungspunkt als Gäste auf der Tribüne des Plenarsaals. Ziel der Anträge ist unter anderem, Betriebsräten ein zwingendes Mitbestimmungsrecht bei Beschäftigungssicherung und Standortentscheidungen zu geben.
Beschäftigtendialog zur Rettung der BSH-Werke Freitag, 8. Mai 2026, 13.30 Uhr Fraktionssaal der Linksfraktion (PRT 3S 037)
PM Fraktion Die Linke im Bundestag