Lea Reisner, Sprecherin für Internationale Beziehungen der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum UN-Sicherheitsratsbeschluss für einen Gaza-Friedensplan:
„Der UN-Sicherheitsrat hätte die Chance gehabt, klar für Menschenrechte und Selbstbestimmung einzustehen. Dazu hätte es aber gehört, auch Vertreter:innen der palästinensischen Seite an den Gesprächen zu beteiligen. So besteht die Gefahr, dass die Akzeptanz des Plans geschwächt wird. Und das ohne Not. Das ist eine weitere vertane Gelegenheit für eine gerechte Lösung für die Menschen in Palästina. Ohne eine ernstgemeinte Perspektive auf einen selbstständigen palästinensischen Staat ist dauerhafte Sicherheit weder für die Menschen in Palästina noch in Israel gesichert.“