Sarah Vollath zum Rentenkonflikt in Union und Koalition

Sarah Vollath, rentenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, zum Rentenkonflikt in CDU/CSU und der Regierungskoalition:

„Die jungen Abgeordneten der Union riskieren die Koalition, um mit populistischen Unwahrheiten unser Finanzierungsproblem in der Rente als Generationenkonflikt zu inszenieren. Dies tun sie, um davon abzulenken, dass reiche Menschen sich an der Finanzierung unserer Gesellschaft nicht angemessen beteiligen. Als wäre das nicht genug, riskiert die Junge Union mit ihrer Blockade die sowieso schon viel zu niedrigen Renten von Millionen von Menschen in Deutschland. Eine solidarische Lösung für das Finanzierungsproblem unserer Rente ist eine Erwerbstätigenversicherung, wie die Linke sie seit Jahren fordert und wie andere Länder sie schon seit Jahrzehnten erfolgreich umsetzen. Um eine gerechte Beteiligung Besserverdienender möglich zu machen, muss die Beitragsbemessungsgrenze mindestens verdoppelt werden. Um die Altersarmut in Deutschland endlich zu beenden, braucht es eine Erhöhung des Rentenniveaus auf mindestens 53 Prozent und eine solidarische Mindestrente von 1400 Euro pro Monat.“

PM Fraktion Die Linke im Bundestag

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://meinungsstark.eu/sarah-vollath-zum-rentenkonflikt-in-union-und-koalition/

Schreibe einen Kommentar

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.