Anne Zerr, Sprecherin der Fraktion Die Linke für Gewerkschaftliche Kämpfe und Gute Arbeit im Dienstleistungssektor, anlässlich des morgigen Verhandlungsauftakts mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL):
„Die Forderungen der Gewerkschaften – sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens 300 Euro monatlich, 200 Euro für Auszubildende und 20 Prozent höhere Zeitzuschläge – sind das notwendige Minimum, um den öffentlichen Dienst der Länder zu stabilisieren. Viele Beschäftigte in Schulen, Hochschulen, Verwaltung und Justiz sind seit Jahren mit steigenden Anforderungen konfrontiert und stehen unter hohem Druck. Hohe Preise, Personalmangel und wachsende Arbeitsbelastung zeigen klar: Jetzt braucht es ein kräftiges Lohnplus und bessere Arbeitsbedingungen. Wer heute Fachkräfte gewinnen will, darf die Beschäftigten nicht länger mit Reallohnverlusten abspeisen. Die Länder dürfen die Attraktivität der Arbeit im öffentlichen Dienst nicht länger aufs Spiel setzen. Jetzt ist der Moment, um in gute Arbeit zu investieren – für stabile öffentliche Dienstleistungen und gute Daseinsvorsorge für uns alle. Die Linke steht geschlossen hinter den Kolleg:innen im Landesdienst und unterstützt ihren Kampf für einen starken TV-L-Abschluss.“
PM Fraktion Die Linke im Bundestag