Counter Cartel Coalition, EU Drugs Strategic Framework und neuer OK‑Aktionsplan zeigen internationalen Kurswechsel bei der Drogenbekämpfung – Kopelke fordert harte Kante gegen Drogenkartelle: Europa muss Teil der US‑Strategie werden

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßt, dass der Kampf gegen Drogenkartelle und organisierte Kriminalität weltweit ganz oben auf der politischen Agenda steht – ob in Europa, Deutschland oder in Amerika. Sowohl für die GdP als auch für den europäischen Dachverband der Polizeigewerkschaften European Federation of Police Unions (EU.Pol), denen Jochen Kopelke vorsteht, steht außer Frage, dass die erfolgreiche und wirksame Identifizierung und Zerschlagung von Hochrisiko‑Netzwerken nur mit starker Polizei und starker Justiz gelingen kann.

„Die im Rat Justiz und Inneres beschlossene EU‑Drogenstrategie und das neue EU Drugs Strategic Framework setzen auf eine ganzheitliche Drogenpolitik. Für die Polizei heißt das: bessere Informationsflüsse, ein starker Europol‑Verbund, gemeinsame Analysen und europäisch abgestimmte Polizeiaktionen gegen Produktions‑ und Logistikketten der Kartelle. Die angekündigte Stärkung von Zoll und BKA, der ‚follow the money‘‑Ansatz und die besseren Möglichkeiten zur Einziehung krimineller Vermögenswerte gehen in die richtige Richtung“, erklärt Jochen Kopelke.

Für Kopelke steht fest, dass Europa und Deutschland mit klarer europäischer Handschrift Teil der neuen US‑Strategie werden müssen: „Kartelle agieren transnational zwischen Amerika, Afrika und Europa. Wer sie zerschlagen will, muss harte Kante gegen Drogen und organisierte Kriminalität zeigen – und zwar mit Polizei, Justiz und Finanzbehörden, nicht mit der Militarisierung der Inneren Sicherheit.“

Nach Ansicht der GdP und EU.Pol zeigt die neue „Counter Cartel Coalition / Shield of the Americas“, wie groß die Bedrohung durch die Kartelle geworden ist. Entscheidend bleibt für Kopelke jedoch, dass „Kriminalität mit rechtsstaatlichen Mitteln, polizeilicher Expertise und soliden Strafverfahren bekämpft wird“. Deutschland müsse, so Kopelke, jetzt massiv in Personal, Ausstattung und moderne Ermittlungsmethoden der Polizei investieren, „sonst bleiben internationale Strategien und nationale Aktionspläne nur Papier – und die Menschen sehen auf der Straße keine Verbesserung“.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist die größte Interessenvertretung der Polizeibeschäftigten Deutschlands. Sie engagiert sich für ihre bundesweit 210.000 Mitglieder, für die Zukunftsfähigkeit der Polizei sowie auf dem Gebiet der Sicherheits- und Gesellschaftspolitik.

PM Gewerkschaft der Polizei (GdP)

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