Empfang von al-Sharaa in Berlin: Merz hofiert Islamisten

„Das Treffen von Merz mit al-Sharaa ist kein diplomatischer Schritt, sondern ein moralischer Bankrott. Die Bundesregierung hofiert ein Regime, das auf den Trümmern von al-Qaida-nahen Netzwerken errichtet wurde und dessen Ideologie von Unterdrückung, Gewalt und islamistischem Fanatismus bis heute überlebt.

Merz normalisiert damit Islamisten, die unliebsame ethnische und religiöse Bevölkerungsgruppen, wie Christen, Alawiten, Drusen und Kurden, massakrieren“, erklärt Cansu Özdemir, Sprecherin für Außenpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich des Besuchs des syrischen Präsidenten Ahmed al-Sharaa in Berlin. Özdemir weiter: „Nachdem die Bundesregierung einen Mann einreisen ließ, der nun de facto für die Taliban die afghanische Botschaft in Deutschland führt, streckt sie nun weiter wohlwollend jihadistischen Strukturen die Hand aus. Das alles nur, um endlich im großen Stil nach Syrien abschieben zu können. Was auch nicht untergehen darf: Wer Dschihadisten den roten Teppich ausrollt, stärkt ihre Position und erhöht damit bewusst die Gefahr, die von ihren Ideologien ausgeht – auch hier in Deutschland.“

PM Fraktion Die Linke im Bundestag

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