Luigi Pantisano zur aktuellen Verkehrserhebung „Mobilität in Deutschland“

Luigi Pantisano, stellvertretender Vorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur aktuellen Verkehrserhebung „Mobilität in Deutschland“:

„Die Ergebnisse sind das Resultat einer Verkehrspolitik, die seit Jahrzehnten das Auto bevorzugt und den notwendigen Ausbau von Bus, Bahn und Radwegen systematisch benachteiligt. Erst wenn alle Menschen auch die Möglichkeit haben, auf ÖPNV oder Fahrrad umzusteigen, besteht echte Freiheit. Die Erhebung zeigt: Noch immer ist das Auto oft unverzichtbar, weil Alternativen – besonders im ländlichen Raum – nicht existieren oder das Deutschlandticket für viele längst zu teuer ist. Verkehrsminister Schnieder befeuert diese Entwicklung aktiv: Es gibt kaum zusätzliches Geld für den Aus- und Neubau der Schieneninfrastruktur und auch nicht für das Deutschlandticket, dafür aber eine Erhöhung der Pendlerpauschale. Die Ergebnisse der Erhebung sind ein Warnsignal: Wird das Bus- und Bahnfahren immer teurer und verpulvert die Regierung weiter Geld aus dem Sondervermögen für Straßenneubau statt für den Ausbau der Schieneninfrastruktur, ist das nicht nur sozial ungerecht – sie verabschiedet sich dann auch von den Klimazielen im Verkehrssektor.“

PM Fraktion Die Linke im Bundestag

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