Sören Pellmann zur Rentendebatte

Sören Pellmann, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Bundestag, zur andauernden Rentendebatte:

„Vielleicht liegt es ja daran, dass die jungen Abgeordneten der SPD noch jung sind – aber der Vorschlag, alle Erwerbstätigen in die Gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen, liegt in Form unseres Rentenkonzepts schon seit Jahren auf dem Tisch. Wenn Selbstständige, Beamtinnen, Beamte und Abgeordnete in die Gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden, wäre zusammen mit einer höheren Beitragsbemessungsgrenze nicht nur das Problem steigender Beiträge gelöst. Mit unserem Rentenkonzept zeigen wir, das auch ein Rentenniveau von 53 Prozent wieder finanzierbar ist. Das wäre dringend nötig, nachdem sich das Risiko für Altersarmut verdoppelt hat, seit Rot-Grün mit seiner Agendapolitik und dem Riester-Flop das Rentenniveau auf 48 Prozent abgesenkt hat. Angesichts dessen ist es entlarvend, dass führende Grüne der jungen Union zur Seite springen und ebenfalls die Mär von einer nicht zu finanzierenden gerechten Rente verbreiten. Im Kern handelt es sich bei der Rentenfrage nämlich nicht um einen Konflikt zwischen Jung und Alt, sondern um einen zwischen Arm und Reich. Eine solidarische Rentenfinanzierung ist möglich.“

PM Fraktion Die Linke im Bundestag

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