Jörg Cezanne zur Kraftwerkstrategie

Jörg Cezanne, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, zu den Eckpunkten der Kraftwerksstrategie der Bundesregierung:

„Mit der Kraftwerksstrategie der Bundesregierung laufen wir Gefahr, dass teure Gaskraftwerke an viel zu vielen Stunden im Jahr teuren Strom produzieren. Bezahlen sollen diese Subventionen für neue fossile Kraftwerke dann alle Verbraucherinnen und Verbraucher durch eine neue Umlage. Wir fordern so wenig Gas wie nur irgend möglich. Deshalb sollten die wenigen unabdingbaren neuen Gaskraftwerke so wenige Stunden wie möglich im Jahr eingeschaltet werden, auch um die Stromkosten nicht unnötig in die Höhe zu treiben. Sie sollen nur dann zum Einsatz kommen, wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint. An den meisten Stunden im Jahr kann die Versorgungssicherheit vorrangig durch Verbrauchsflexibilität und Batteriespeicher sichergestellt werden.“

PM Fraktion Die Linke im Bundestag

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