Medienberichte zu Plänen der Rentenkommission für eine Rente mit 70 kommentiert IG Metall-Sozialvorstand Hans-Jürgen Urban:
„Wenn sie sich die Vorabberichte als richtig erweisen, bewahrheiteten sich die Befürchtungen mit Blick auf die Rentenkommission: Statt einer solidarischen Reform droht der Abbau der gesetzlichen Rente mit harten Folgen für Jung und Alt.
Eine Rente mit 70 ist unrealistisch. Ein höheres gesetzliches Renteneintrittsalter bedeutet eine Rentenkürzung. Das würde insbesondere die junge Generation mit persönlichen Abschlägen bei der Rente bezahlen müssen.
Die älter werdende Gesellschaft fordert die Rentenversicherung heraus. Die Menschen brauchen Sicherheit und eine finanziell stabile gesetzliche Rente als wichtigste und wertvollste Säule für ein würdevolles Leben im Alter.
Dem System helfen keine Kürzungen, sondern ein Ausbau der Solidargemeinschaft und eine faire Verteilung der gesellschaftlichen Kosten. Es braucht einen solidarischen Mix aus Steuern und Beiträgen.
Unsere Antwort heißt Erwerbstätigenversicherung. Alle rein in das Solidarsystem, alle zahlen Beiträge und alle erhalten Leistungen und stabilisieren die gesetzliche Altersvorsorge.“
PM IG Metall