Vereinigung Cockpit kritisiert kurzfristige Stilllegung der Lufthansa CityLine scharf

Die Vereinigung Cockpit (VC) kritisiert die kurzfristige Einstellung des Flugbetriebs der Lufthansa CityLine (CLH) scharf und zeigt sich besorgt über die Auswirkungen auf die Beschäftigten sowie den Luftverkehrsstandort Deutschland.

„Der Lufthansa-Konzern hat aus Sicht der VC den Weg der Rationalität verlassen. Dies geschieht ohne Rücksicht auf die Mitarbeitenden und wird seiner Verantwortung nicht gerecht“, sagt VC-Präsident Andreas Pinheiro. „Die angeführten geopolitischen Gründe erscheinen aus unserer Sicht nicht überzeugend, da kein Wettbewerber derzeit Kapazitäten in diesem Umfang aus dem Markt nimmt. Vielmehr deutet vieles darauf hin, dass es sich um eine Maßnahme im Zusammenhang mit den aktuellen tarifpolitischen Konflikten innerhalb des Konzerns mit VC und UFO handelt. Wiederholte Versuche der VC zur Deeskalation, zuletzt auch das Angebot zur Schlichtung, blieben ohne Erfolg. Stattdessen scheint das Management bereit zu sein, erhebliche operative und wirtschaftliche Schäden in Kauf zu nehmen, um seine Tarifpolitik durchzusetzen.“

Die Vereinigung Cockpit ist der Berufsverband des Cockpitpersonals in Deutschland. Er vertritt die berufs- und tarifpolitischen Interessen von rund 9.600 Mitgliedern bei sämtlichen deutschen Airlines und sieht darüber hinaus seine Aufgabe in der Erhöhung der Flugsicherheit in Deutschland.

PM Vereinigung Cockpit

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